Argumente & Fakten zum Neubau
JA
zum FH-Neubau am Sanderheinrichsleitenweg
für Würzburgs Zukunft als Wissenschafts- und Bildungsstandort! Und warum? Hier werden alle Fragen geklärt, die Argumente der Bürgerinitiative revidiert, und Ihnen die Möglichkeit gegeben sich richtig informieren, um RICHTIG wählen zu können:
Warum ein FH-Neubau?
Weil die FH aus allen Nähten platzt und sie in den kommenden drei Jahren noch weiteren 1000 jungen Menschen in Würzburg einen Studienplatz zur Verfügung stellen will!
Warum an einem weiteren Standort?
Weil mit dem Neubau 9 Provisorien ersetzt werden. Die Studiengänge Informatik, Wirtschaftsinformatik und Gestaltung können endlich an einem Ort zusammengeführt werden. Aus 11 (!) Standorten in Würzburg werden damit 3! Die Hauptstandorte Sanderring/Münzstraße und Röntgenring bleiben wie bisher erhalten.
Warum wird nicht in den Leighton-Barracks gebaut?
Weil die Leighton-Barracks als Baugrund nicht zur Verfügung stehen. Es gibt bisher nur eine Absichtserklärung der Amerikaner, das Gelände zu räumen. Der genaue Zeitpunkt der Übergabe ist noch völlig offen und wird sich nach aktuellen Aussagen der Amerikaner weiter verzögern. Und die Planung, die danach kommen könnte, dauert …!
Warum wird nicht woanders in der Stadt gebaut?
Weil trotz jahrelanger Suche von Stadt und Freistaat kein anderes geeignetes Gelände für den Neubau in Würzburg gefunden werden konnte.
War die FH schon einmal auf der Keesburg?
Ja! Bereits von 1971 bis 1994 war die Fakultät Gestaltung in der Hans-Löffler-Straße 49 (ehemalige Werkkunstschule). Im Rahmen der geplanten FH-Erweiterung wurde der Standort „in der hinteren Keesburg“, einem reinen Wohngebiet, zu Gunsten eines neuen Standortes aufgegeben. Jetzt muss am Sanderheinrichsleitenweg auch endlich gebaut werden!
Warum der Neubau jetzt?
Weil ab 2011 vermehrt junge Menschen einen Studienplatz in Würzburg suchen werden (Studentenberg und G8/G9)! Eine einmalige Chance für Würzburg, junge Menschen an die Stadt zu binden!
Wird durch den Neubau Natur zerstört?
Nein! Der Neubau wird auf bisher landwirtschaftlich genutztem Ackerland errichtet. Im Zuge der Maßnahme werden Grünflächen und Biotope in einer Größenordnung von über 20.000 m² entstehen!
Wird durch den Neubau der Alandsgrund gefährdet?
Nein! Der Alandsgrund bleibt unangetastet! Zudem werden oberhalb des Alandsgrundes fast 6000 m² Biotop ausgebaut – eine Fläche so groß wie ein Fußballplatz!
Gerät durch den Neubau der Grüngürtel in Gefahr?
Im Gegenteil! Der Grüngürtel Sieboldswäldchen-Alandsgrund wird durch den Ausbau von Grün- und Biotopflächen im Bestand gesichert! Damit leistet die FHWS auch einen Beitrag zu einer Forderung aus der 1. Bürgerplanwerkstatt am 8. Juni 2008!
Warum ist der Bürgerentscheid 1 für Würzburg negativ?
Weil er zum Stillstand in Würzburg beiträgt. Würzburg braucht Fortentwicklung. Als Hochschulstandort für Universität und Fachhochschule.
Wie ist das mit der Verkehrsbelastung?
Der Neubau trägt zur Verkehrsberuhigung in der Innenstadt bei durch die Zusammenfassung der Studiengänge am Sanderheinrichsleitenweg. Das zusätzliche Verkehraufkommen durch den Neubau ist gering, da bereits im Umfeld der Hubland-Universität über 10.000 Menschen mobil sind.
Was passiert mit dem Sanderheinrichsleitenweg?
Der Sanderheinrichsleitenweg wird zweispurig ausgebaut und erhält endlich einen Geh- und Radweg. Auch dies war eine Forderung aus der 1. Bürgerplanwerkstatt am 8. Juni 2008!
Wohin mit den Autos?
Unter dem Gebäude entsteht ein Parkdeck, es gibt keine weiteren Freiparkflächen! Keine weitere Grünfläche wird versiegelt und es gibt auch kein wildes Grünparken.
Kann man den Neubau mit dem Bus erreichen?
Unmittelbar vor dem FH-Neubau wird eine Bushaltestelle der Linie 10 der WSB eingerichtet. Die Erschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist gesichert!
Wie ist das mit Arbeitsplätzen?
Ohne Neubau keine Arbeitsplätze! 45 hochqualifizierte Arbeitsplätze an der FH würden dem Standort Würzburg verloren gehen! Weiter verloren gehen Arbeitsplätze, die von Absolventen im Rahmen von Firmenausgründungen geschaffen werden könnten!
Steht Bildung auf dem Spiel?
Ja! Die Mittel für Studienplätze, die jetzt nicht realisiert werden, fließen an andere Hochschulstandorte ab. Damit würden für rund 1000 junge Menschen in Würzburg ihre Zukunftschancen zunichte gemacht! Würzburg würde gegenüber anderen Hochschulstädten als Bildungsstandort verlieren!
Wie ist das mit den geplanten Investitionen?
Ohne Neubau wird der Freistaat Bayern die bereitgestellten 31 Millionen Euro nicht in Würzburg investieren. Damit können Unternehmen aus der Region keine Aufträge erhalten – auch hier sind Arbeitsplätze in Gefahr!
Was will die BI Alandsgrund?
Angeblichen Naturerhalt? Nein, denn der FH-Neubau schafft wertvolle Biotopflächen! (lesen sie weiter unten mehr, wo wir die fadenscheinigen Argumente der BI revidieren)
Sollen hier nicht vielmehr vermeintliche „persönliche Nachteile“ über die Vorteile vieler Studierwilliger gestellt werden! Ist „St. Florian“ am Werk?
Wird der Standort Würzbug ohne den FH-Neubau am Sanderheinrichsleitenweg zum Verlierer?
Ja! Nicht nur der Bildungsstandort Würzburg verliert und der weitere Ausbau von FH und Uni wird gefährdet! Der Stadt gehen ohne den Neubau Kaufkraft und Nachfrage z.B. nach Wohnraum verloren, Existenz- und Firmenausgründungen bleiben aus!
Stimmt es, dass der Lebensraum von Tieren und Pflanzen zerstört wird? „Singt die Nachtigall nicht mehr?“
Im Gegenteil! Gerade der Ausbau bisher landwirtschaftlicher Nutzfläche zu Biotopen und Grünflächen sichert und schafft neuen Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen!
Die Argumente der Bürgerinitiative, und was dahinter steckt:
Wo befindet sich eigentlich der Alandsgrund?
Der Alandsgrund befindet sich im direkten Anschluss an das „Sanderheinrichsleiten“ genannte Areal. Die Sanderheinrichsleiten sind das Gebiet direkt an der Straße Sanderheinrichsleitenweg, der Alandsgrund liegt weit dahinter. Das zu bebauende Grundstück ist NICHT Teil des Alandsgrundes, es grenzt lediglich daran an. Durch den Neubau wird jetzige Ackerfläche zu Biotop und Grünanlage, der Alandsgrund selbst bleibt nach wie vor unangetastet.
Warum jetzt das Bürgerbegehren?
Die Grundstückspreise in der Nähe des Sanderheinrichsleitenweges waren günstig zum Kauf angeboten worden, da man bereits damals schon wusste, dass die FH plant Gebäude dort zu errichten. Durch den Neubau befürchten die Anwohner nun einen Wertverlust ihrer „Schnäppchen“ - und Heerscharen lärmender Studenten. Dass sich die Stadt weiterentwickeln muss sieht jeder ein, nur keiner will dies auf seine Kosten geschehen lassen. Wenn es danach ginge niemals die Natur anzutasten, hätte die gesamte Keesburg und das Frauenland auch nie bebaut werden dürfen.
Das geplante Gebäude ist eh zu klein und nutzlos!
Falsch.
Das Gebäude ist für knapp 500 Studierende ausgelegt und wird vorerst drei Studiengänge beherbergen: Informatik, Wirtschaftsinformatik und Gestaltung. Zusammen zählen die Studierenden der drei Fachbereiche ca. 400. Sollten sich die Zahlen der Studierenden weiter und explosionsartig erhöhen, werden ein oder zwei der Studiengänge wieder aus dem Neubau ausgegliedert. Der Bau wird nicht verwaisen, wie die BI befürchtet.
Die Zahl der 1000 Studenten bezieht sich darauf, dass das bestehende Gebäude in der Münzstraße renoviert werden muss, und besagte 1000 Studenten während des Umbaus in Ausweichquartiere müssen – allerdings nicht alle gleichzeitig in den Neubau.
Benutzt leer stehende Gebäude statt neu zu bauen!
Die gerne genannten Gebäude in der Stadt eignen sich nicht für den Lehrbetrieb. Das Bürogebäude ist für den Büroalltag gebaut, ebenso das Siemensgebäude in der Mergentheimer Straße. In diesen Gebäuden kann man wunderbar Büros einrichten – aber keine Arbeitsräume und Hörsäle. Ebenso ungeeignet ist ein Krankenhaus oder eine Kaserne. Die Stadt hat mit Architekten und FH-Leitung alle in Frage kommenden Gebäude sorgsam und einzeln auf Tauglichkeit für den Lehrbetrieb geprüft, und für nicht-geeignet befunden. Man kann weder Stadt noch FH-Leitung unterstellen man hätte nicht (richtig) gesucht.
Die Leightons
Die Leightons stehen nach wie vor nicht zur Debatte. Die Amerikaner haben lediglich ihre Absicht bekundet das Areal zu verlassen, geschehen ist dies noch lange nicht. Sobald die Amerikaner die Kaserne verlassen haben und das Gelände nicht mehr amerikanischer Besitz ist plant auch die FH einen Teil davon zu nutzen. Dies wird allerdings frühestens 2015 der Fall sein und ist demnach viel zu spät.
Alle von den Amerikanern verlassenen Areale stehen großteils heute noch und zum Teil an die zehn Jahre leer, und sind massiv mit Altlasten belegt. Es wird bei den Leightons nicht anders sein als bei anderen Standorten, auch wenn man es sich noch so schön reden möchte.
Der Neubau entsteht an der falschen Stelle!
Von Isolation am Sanderheinrichsleitenweg zu sprechen ist nicht richtig. Die einzelnen Fachbereiche arbeiten gänzlich unabhängig voneinander, daher könnte selbst ein einzelner Studiengang problemlos dort „unter sich“ arbeiten. Die Zusammenführung von Informatik und Gestaltung stellt trotzdem einen Fortschritt dar, da die Fachbereiche sich gegenseitig ergänzen können.
Die Bürgerinitiative als Gegner der FH?
Von Feindbildern zu sprechen, und hier sind sich FH und BI einig, ist nicht angebracht. Beide Seiten haben gute Gründe für ihre Haltung. Lediglich werden der unheimliche Zeitdruck und die Konsequenzen einer Ablehnung des JETZT geplanten Neubaus von der Bürgerinitiative gnadenlos unterschätzt.
Schädigung eines Naherhohlungsgebietes
NEIN, bebaut werden soll NICHT der Alandsgrund, sondern ein Getreideacker in der Nähe des Alandsgrundes. Die Gesamte Fläche des Gebietes umfasst 21.000m², davon werden 3.870m² bebaut - und diese auf Dach und Innenhof intensiv begrünt. Der Rest des Areals wird geschützt und bleibt grün.
Unnötige Zersiedelung und weitere Zersplitterung der FH-Standorte
NEIN, denn Gestalter und Informatiker sind derzeit - und seit 15 Jahren - auf 14 einzelen Standorte in der Stadt verteilt, als Übergangslösung. Im Neubau werden wir endlich adäquate Arbeitsräume innerhalb eines einzigen Gebäudes haben, und müssen nicht mehr durch die ganze Innenstadt zu unseren Kursen und Vorlesungen. Aus den vielen verteilten Orten wird ein einziger.
Versiegelung von Natur
NEIN, denn durch den Neubau wird der Grüngürtel nicht unterbrochen, sondern geschützt. Die sogenannte “Ausgleichsfläche”, die um den Neubau entsteht, bleibt unantastbar und wird nicht bebaut werden, weder von der FH, noch durch sonst jemanden - auch nicht in der Zukunft. Ganz im Gegenteil, im Zuge der Maßnahme werden Grünflächen und Biotope in einer Größenordnung von über 20.000 m² entstehen!
Höheres Verkehrsaufkommen/Parkplatzprobleme
NEIN, denn die bestehenden Buslinien zum Hubland können genutzt werden, eine Buslinie wird um eine Haltestelle erweitert. Das Wohnheim befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Neubau. Die erwartungsgemäß sehr wenigen zusätzlichen Autos finden Parkplätze im Kellergeschoss des Neubaues. Es werden keine zusätzlichen Flächen versiegelt.
Die zukunftsträchtige Weiterentwicklung der FH wird verhindert
Ja - aber eben nur, wenn der Neubau verhindert wird.
Jeder zukünftige Student wird sich lieber für maßgeschneiderte Arbeitsräume entscheiden als für sanierungsbedürftige Übergangslösungen, wie wir sie jetzt haben. Entsteht der Neubau nicht in Würzburg, dann wo anders - und die Studenten gehen ebenfalls dort hin.
Die Leighton Barracks sind frei, geeignet und müssen genutzt werden
NEIN, denn die Amerikaner haben verkündet dass sie beabsichtigen die Leightons 2008 zu verlassen - geschehen ist das noch nicht, es bleibt noch bei der Absicht. Danach erst kann der Bund das Areal erwerben, es müssen Gutachten über Altlasten, Bodenbeschaffenheit etc. erstellt werden. Erst dann kann der Freistaat das Gelände kaufen und ein Bebauungsplan erfolgen. Bis das geschehen ist wird es weit nach 2011 sein, und somit viel zu spät. Die wenigen sofort bezugsfertigen Räumlichkeiten beansprucht die Universität für sich.
Wenn nicht die Leightons, dann kann man andere leerstehende Gebäude nutzen
NEIN, denn nicht jeder Raum eignet sich für den Unterricht. Insbesondere Gestalter benötigen spezielle Arbeitsräume, wie z.B. Fotolabor oder Filmstudio. Die FH-Leitung hat sich zusammen mit der Stadt lange auf eine Intensive Suche nach nutzbaren, vorhandenen Gebäuden in Würzburg gemacht und nach intensiver Prüfung aller Möglichkeiten keine für den Unterricht geeigneten Räumlichkeiten gefunden.
Die Schadensersatzpflicht ist aus der Luft gegriffen
NEIN, denn wird der Neubau verhindert, fließen die Fördergelder in Höhe von 31 Millionen Euro nicht nach Würzburg, sondern in eine andere Stadt. Die entstehenden Regressanforderungen des Freistaates Bayern gegenüber der Stadt belaufen sich auf rund zweieinhalb Millionen Euro für bereits erbrachte Leistungen (Architekten- und Ingenieursleistungen, Erwerb der Ausgleichsflächen,…) sowie auf mehrere Millionen Euro für den Wertausgleich des Grundstücks.
Mehr zum Neubau:
Bilder vom Neubau:
Was Der Oberbürgermeister dazu sagt:
JA zur Fachhochschule am Sanderheinrichsleitenweg

Liebe Würzburgerinnen und Würzburger,
am 27. Juli entscheiden Sie über den Neubau der Fachhochschule am Sanderheinrichsleitenweg.
Von dieser Abstimmung kann neben dem Neubau auch die Zukunft des gesamten Bildungsstandortes Würzburg abhängen. Ein Votum für den Neubau bedeutet, dass die Fachhochschule rund 1000 neue Studienplätze in Würzburg einrichten wird. Eine enorme Chance für den Bildungs- und Wissenschaftsstandort Würzburg! Durch den Neubau wird die Fachhochschule Würzburg am hiesigen Standort gesichert und ausgebaut.
Gleichzeitig stärkt das Votum für den seit Jahren geplanten Fachhochschul-Neubau die Stadt Würzburg in den Verhandlungen mit dem Freistaat Bayern über den von allen gewünschten Ausbau der Würzburger Universität.
Im Zuge der Baumaßnahme werden rund 20.000 Quadratmeter Grünflächen sowie Biotope angelegt und mit den bereits vorhandenen verbunden. Das ist mehr Grünfläche als Ackerflächen durch den FH-Neubau verbraucht werden. Auch der Naturschutz gewinnt.
Nehmen Sie sich deshalb bitte am 27. Juli die Zeit und gehen zur Abstimmung - für Würzburgs Zukunft, für mehr Bildung unserer Kinder in dieser Stadt!
Georg Rosenthal
Oberbürgermeister
JA zur Fachhochschule am Sanderheinrichsleitenweg
Zu eng, teilweise sanierungsbedürftig und vor allem bald zu klein: Um die Qualität des Bildungs- und Wissenschaftsstandorts Würzburg zu erhalten und weiterzuentwickeln, plant der Freistaat Bayern einen Neubau der Fachhochschule (FH) Würzburg-Schweinfurt am Sanderheinrichsleitenweg.

Architekturdarstellung: Gerber Architekten
Kapazitätserweiterung dringend notwendig
Nötig geworden ist die Erweiterung der FH durch die in den vergangenen Jahren stark gewachsene Studierendenzahl: An der derzeit drittgrößten Fachhochschule in Bayern lernen aktuell über 6.600 Studentinnen und Studenten. Um sie unterzubringen, reichen die ursprünglichen FH-Gebäude schon lange nicht mehr aus. Deshalb finden Veranstaltungen der Fachhochschule über das Stadtgebiet verteilt in zusätzlichen, angemieteten Räumen statt, die von ihrer Größe, Ausstattung und auch ihrem Zustand oft nur bedingt für den Lehrbetrieb geeignet sind. Durch den Wechsel vom neunjährigen zum achtjährigen Gymnasium in Bayern wird es 2011 einen doppelten Abitur-Jahrgang geben, der das Platzproblem an der Fachhochschule durch weitere Studienanfänger massiv verschärfen wird.
Zukunft für den Bildungsstandort
Um Platz für rund 1000 weitere Studierende an der Würzburger Fachhochschule zu schaffen, ist der Neubau für die Bereiche Gestaltung, Informatik und Wirtschaftsinformatik dringend nötig.

Standortvorteile
Der Standort Sanderheinrichsleitenweg bietet durch die Nähe zum Universitätscampus am Hubland die Chance, Bibliothek, Rechenzentrum, Sportzentrum und Mensa der Uni sowie das Studentenwohnheim mitzunutzen.
FH – jetzt!
Ein alternativer, bereits erschlossener Standort konnte im Stadtgebiet trotz jahrelanger Bemühungen der Stadt, der Fachhochschule und des Freistaats Bayern nicht gefunden werden. Das häufig in die Diskussion gebrachte, amerikanische Armee-Gelände Leighton Barracks wäre kommt um Jahre zu spät für die anstehende Studentenwelle. Schließlich ist noch nicht einmal bekannt, wann die US-Armee verbindlich ihr Gelände frei gibt, hinzu kommen noch Fragen der Altlastensanierung.

Grafik: Baureferat der Stadt Würzburg
Standort Würzburg in Gefahr
Ein Votum gegen den seit Jahren geplanten Neubau am Sanderheinrichsleitenweg würde die Verhandlungen mit dem Freistaat Bayern belasten, die Würzburger Universität auszubauen. Eine ablehnende Entscheidung würde auch überregional den Standort Würzburg in ein schlechtes Licht rücken.
Für den Ausbau des Naturschutzes
Der Neubau wird auf einer bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche errichtet. Zur Baumaßnahme werden Grünflächen von über 20.000 Quadratmetern angelegt und mit vorhandenen Biotopen verbunden. Das entspricht etwa drei Fußballfeldern und ist weitaus mehr, als für den Neubau der Fachhochschule gebraucht wird. Die Natur gewinnt.

Der Freistaat Bayern ist bereit, rund 30 Millionen Euro in das Projekt zu investieren. Über die Auftragsvergabe an lokale Firmen kommt dieses Geld auch der heimischen Wirtschaft zugute. Im Fall eines Scheiterns des Bauvorhabens drohen der Stadt Würzburg finanzielle Forderungen des Freistaates in Höhe von mindestens 3,6 Millionen Euro.

Architekturdarstellung: Gerber Architekten
Information zum Bürgerentscheid 2 / Ratsbegehren am 27. Juli 2008








