Willkommen

HERZLICHEN DANK

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir möchten uns ganz herzlich bei Ihnen allen bedanken für die große Unterstützung im Bürgerentscheid! Wir sind überglücklich, eine deutliche Mehrheit der Wählerstimmen auf unserer Seite stehen zu sehen. Dieser Bürgerentscheid hat uns gezeigt, dass uns Würzburg durchaus als wichtigen Bestandteil der Stadt sieht und zu Recht den Titel “Universitätsstadt” trägt!

Nach vielen Jahren können wir nun endlich, und am schönsten auch mit dem Rückhalt der Bürgerschaft, auf unserem Standort erweitern. Endlich bekommen die Studenten ein kreatives Umfeld zur Verfügung gestellt, dass für die Lehre dringend notwendig ist.

Der Wahlkampf und die Strapazen während der Prüfungszeit und in den letzten Wochen haben sich ausgezahlt und wir schätzen es sehr, zu wissen, dass die Bürger Würzburgs sich gut informieren und informieren lassen. Der Zuspruch in den letzten Wochen hat uns die Kraft gegeben immer weiter zu kämpfen. Viele von Ihnen haben uns nicht nur mit ihrer Wählerstimme unterstützt, sondern auch unsere Botschaft weitergetragen und für uns informiert.

Für uns intern war es ein unglaublich gutes Gefühl, so einen starken Zusammenhalt zu spüren und wir glauben, dass dies die zukünftigen Studenten der betroffenen Studiengänge nun auch weiterhin so betreiben können, weil sie ein Gebäude bekommen, das ihrer Lehre entspricht und diese Studiengänge endlich auch örtlich miteinander verbindet.

Alleine dieser Gedanke ist es uns wert, so viele Stunden auf der Straße gekämpft zu haben.

Sie haben mit Ihrer Stimme ein eindeutiges Zeichen für Würzburg gesetzt, das Geschichte schreiben wird. Für eine Bildungsstadt, die ihrem Stand durchaus bewusst ist und die Studenten als integralen Bestandteil nicht nur akzeptiert, sondern auch unterstützt und befürwortet.

Wir dürfen weiterhin mit Freude unsere Köpfe hier zusammen stecken und erhalten eine wertvolle Ausbildung, die uns unser ganzes Leben lang begleiten wird!

Vielen Dank, Würzburg!

Eure Studenten

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… auf der Info-Seite zum FH-Neubau

Würzburg braucht Zukunft!
Würzburg braucht Entwicklung!
Würzburg braucht Wissenschaft!

Deshalb stimmen Sie am 27.07.2008 mit Ja zum Bürgerentscheid 2

Ansonsten steht in naher Zukunft Würzburg als FH-Stadt vor dem Aus!

Hier wird Ihnen die Möglichkeit gegeben sich über alles ausreichend und richtig zu informieren, um am Wahltag RICHTIG abstimmen zu können.

Liebe Würzburgerinnen, liebe Würzburger,

Anfang September letzten Jahres gab es gute Neuigkeiten für die Fakultäten Gestaltung und Informatik der Fachhochschule Würzburg: Nach langer Wartezeit wurden endlich die finanziellen Mittel für den Neubau am Sanderheinrichsleitenweg frei gegeben, der die Studenten eben genannter Fakultäten beherbergen wird. Seit Anfang diesen Jahres gibt es wieder Grund für Betrübnis: Die “Bürgerinitiative Alandsgrund” versucht mit aller Kraft den dringend benötigten Neubau zu verhindern. Was zunächst wie ein schlechter Scherz klang hat inzwischen genug Stimmen gesammelt, dass es am 27. Juli zu einem Bürgerentscheid kommen wird, in dem die Einwohner Würzburgs ihre Meinung zum geplanten Projekt einbringen dürfen.

Wir, die Studenten der Fakultät Gestaltung, wünschen uns endlich ein Zuhause für unsere Fakultät, die seit Jahren in Notunterkünften untergebracht ist. Verärgert müssen wir zusehen, wie die “Bürgerinitiative Alandsgrund” mit Schlagworten für Ihre Sache wirbt und dabei ungenau mit den Tatsachen umgeht. Denn gebaut wird nicht auf dem Alandsgrund sondern auf einem Acker, der gerade einmal in Sichtweite zum Naturschutzgebiet liegt. Als Ausgleich für die bebaute Fläche werden knapp 20.000 m² Biotope und Grünflächen neu angelegt.

Der Neubau schafft der Fakultät Gestaltung endlich die notwendigen Begegnungsstätte, die uns seit dem Auszug aus dem Gebäude an der Sieboldshöhe fehlt. Allein die Fakultät Gestaltung ist seitdem auf sieben Standorte in der Innenstadt und Sanderau verteilt. Abgesehen vom Gebäude in der Münzstraße enthalten diese Räumlichkeiten jeweils nicht mehr als zwei Seminarräume, die zum größten Teil in einem heruntergekommenen Zustand sind. Durch den Neubau können wir endlich diese Raumsituation aufgeben und in ein Gebäude zusammen ziehen. Dadurch würden die Standorte der Fachhochschule nicht weiter verteilt sondern auf weniger Orte konzentriert, wir hätten endlich eine Möglichkeit unseren Kommilitonen im Semester zu begegnen und müssten nicht mehr mit fehlender Belüftung, schlechter Akustik und überlaufenden Toiletten kämpfen.

Doch es steht noch mehr auf dem Spiel. Durch die Verkürzung des gymnasialen Schulwegs auf acht Jahre werden 2011 zwei Jahrgänge gleichzeitig ihren Abschluss machen und somit die doppelte Anzahl an Studienbewerbern hervorbringen. Um eine gleichberechtigte Ausbildung zu ermöglichen wurden die bayrischen Hochschulen und Fachhochschulen verpflichtet doppelt so viele Studenten aufzunehmen. Die aktuelle Raumsituation der Fachhochschule, gerade im Gebäude in der Münzstraße, bietet zur Zeit nicht mal der aktuellen Studentenzahl genügend Raum um ohne Komplikationen zu studieren. Darunter haben vor allem die Studenten der Fakultät Informatik zu leiden: Ihre regulären Vorlesungszeiten reichen von 8.15 Uhr bis 20.15 Uhr - ohne Mittagspause, da die vorhandenen Räume zu jeder Zeit genutzt werden müssen um den Lehrplan zu erfüllen. Um den Doppeljahrgang Abiturienten, der bereits in drei Jahren eintreffen wird, aufnehmen zu können gibt es eine Raumplanung, in der der Neubau am Sanderheinrichsleitenweg ein elementarer Bestandteil ist. Erfolgt der Spatenstich für den Neubau nicht im Herbst dieses Jahres, kann die Fachhochschule die notwendigen Kapazitäten für die erhöhten Studentenzahlen in Würzburg bis 2011 nicht zur Verfügung stellen. Jede Vorstellung in einem Hau-Ruck Verfahren einen anderen Plan zu erstellen sind utopisch wenn man bedenkt, dass bis zur endgültigen Bestätigung der aktuellen Planungen Jahrzehnte vergangen sind.

Gerade die von der Bürgerinitiative genannte Alternative, das angeblich noch 2008 frei werdende Areal der Leighton Barracs als Basis für eine Erweiterung der Fachhochschule zu verwenden, kann keine Lösung sein. Genau die Prüfung dieser Alternative war es, die die Entscheidung des Ministeriums für den Neubau hinaus gezögert hatte. Als Ergebnis der Untersuchungen fasst Wissenschaftminister Thomas Goppel zusammen, dass eine Erweiterung an diesem Ort „frühestens in acht Jahren realistisch” sei. Denn entgegen der Fläche am Sanderheinrichsleitenweg, für den der Bebauungsplan mit allen notwendigen Vorbereitungen bereits abgeschlossen ist, gehört das Land, auf dem die Leighton Barracs liegen, noch immer den Vereinigten Staaten von Amerika, eine Übergabe an dem deutschen Staat ist für den Herbst dieses Jahres gerade einmal geplant. Eine Klärung ob und wann die in Frage kommenden Flächen von der Stadt überhaupt benutzt werden können steht noch aus. Solange allein diese grundlegenste aller Unsicherheiten noch besteht kann man nicht davon reden, man habe in dem Areal eine Alternative zu den bestehenden Plänen.

Offensichtlich verärgert über die wiederholten Schwierigkeiten, die Bürger dem Staat beim Ausbau des Wissenschaftsstandortes Würzburg bereiten, hat Goppel inzwischen anmerken lassen, dass man nicht weitere Gelder in den Ausbau des Hochschulstandorts Würzburg investieren will falls die Neubaupläne in letzter Sekunde wieder von den Bürgern verhindert werden sollten. Statt dessen erwägt man die Millionenbeträge, die den Neubau komplett aus der Kasse des Freistaates finanzieren würden, dem Ausbau des Partnerstandortes Schweinfurt zukommen zu lassen, wo eine positive Stimmung gegenüber Neubauplänen herrscht. Würzburg droht damit zunächst eine Abwanderung der zwei Fakultäten, deren Umsiedlung in den Neubau am Sanderheinrichsleitenweg geplant ist, Gestaltung und Informatik. Auf lange Sicht könnte dies eine Verlegung der gesamten Fachhochschule in die benachbarte Stadt nach sich ziehen.

Mit einer Forderung der Aufgabe des Baus am Sanderheinrichsleitenweg stellt die Bürgerinitiative leichtfertig den Antrag uns Gestalter und Informatiker aus Würzburg zu vertreiben. Wir hoffen, dass die Bürger Würzburgs erkennen, dass eine Entscheidung gegen den Neubau eine Entscheidung gegen eine qualitativ hochwertige Hochschulausbildung in Würzburg ist. Wir glauben fest daran, dass eine Entscheidung gegen die Bildung in dieser Stadt nicht im Sinne der Würzburger sein kann. Wir hoffen auf die Stimme aller Würzburg für den Bürgerentscheid 2.

Denn eigentlich wollen wir nur ein Zuhause. In Würzburg.

Beste Grüße

und Danke für Interesse und ihre Mithilfe,

die Studenten der Fakultät Gestaltung

Und so stimmen Sie für uns richtig ab: